Die letzte Chance

von Milos Scepka

aus Lichtjahr 5 Verlag Das Neue Berlin 1986

»Und das kommt jedesmal dabei heraus!« jammerten sie über den Trümmern. » Du bist zu nichts nütze. Nichts kannst du, verdirbst und vernichtest nur alles, was dir in die Hände fällt!«
»Auf den Schrott gehörst du, alte Blechkiste!«
»Gebt mir noch eine Chance«, begann ich zu betteln.
»Und enden wird es wie immer - so!« Sie wiesen auf die Zerstörung ringsumher.
»Ein letztes Mal. Ich werde euch beweisen, daß es bisher nur unglückliche Zufälle waren. Wenn es mir aber auch diesmal nicht gelingt, dann macht mit mir, was ihr wollt «
»Gut. Wir geben dir eine letzte Chance. Aber denk dran, daß es wirklich die letzte ist. Unsere Geduld ist eigentlich grenzenlos, doch du hast sie schon längst überstrapaziert!«
Gerettet! Wenigstens vorläufig gerettet!
Ich wartete, bis meine Hände zu zittern aufhörten, und machte mich an die Arbeit.
Am Anfang schuf ich Himmel und Erde.....














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